25. Mai 2018

Marienplatz bis Markusplatz für Rennrad-Fans

Rennradfahrer sind ja nicht unbedingt für Kurzstrecken bekannt, sondern für lange und ausgiebige Touren. Um diese auch auf Dauer nicht langweilig werden zu lassen ist eine anständige Tourenplanung durch dementsprechend schöne Landschaften das A und O. Speziell für Rennradfans hat Feuer und Eis Touristik, Spezialist für Alpenüberquerungen, jetzt eine ganz besondere Reise im Angebot, die das Sportlerherz höherschlagen lässt. Auf einer bis ins Detail und extra für das Rennrad geplanten Strecke geht es von München bis nach Venedig. Auf dem Weg durch die Alpen erwarten einen nicht nur wunderschöne Landschaften und Ausblicke, sondern auch zahlreiche Attraktionen, die zu einer kleinen Verschnaufpause einladen. Doch nicht nur das Ambiente auf dieser Reise ist einmalig, auch der Reisekomfort wird hier ganz groß geschrieben. Sämtliche Übernachtungen auf der Tour finden in ausgewählten 3 sowie 4 Sterne-Hotels statt und das Gepäck wird täglich zu dem Hotel transportiert, bei dem die jeweilige Tagesetappe endet. Darüber hinaus sind persönliche Touren- und Routeninformationen ebenso inbegriffen wie eine telefonische Servicehotline, die während der Reise jederzeit Fragen beantwortet oder bei Problemen und Pannen zur Seite steht.

Nach der Anreise in die Isarmetropole München beginnt diese sportliche Rennradreise am zweiten Tag mit den ersten Tritten in die Pedale und führt bereits am Anfang durch die bayerische Seenlandschaft mit ihren malerischen Kulissen. Vorbei am Starnbergersee lässt einen der Weitblick bis zur Zugspitze die Alpen schon gedanklich greifen, bevor es dann über Kampberg weiter in Richtung Weilheim, durch Öbersöching mit seinem herrlichen Alpenpanorama nach Bad Tölz und schließlich an den Tegernsee geht. Hier endet nach guten 120 km auch die erste Etappe und einer der saubersten Seen Bayerns lädt zu einem Sprung ins kühle Nass ein.

Tag drei begrüßt den Morgen mit dem wunderbaren Ausblick auf den Tegernsee, an dessen Ufer die Reise weiter zur Valepp und vorbei am 1084 Metern hoch gelegenen Spitzingsee, einem der größten Gebirgsseen Bayerns, führt. Von hier aus heißt es dann auf nach Bayrischzell und über den Ursprungpass nach Österreich, das einen mit seinem beeindruckenden Blick über den Thiersee auf das Panorama des Wilden Kaisers willkommen heißt.

Das Ende der dritten Etappe ist nach 110 gefahrenen Kilometern schließlich in Jenbach. Wer möchte sollte zuvor noch einen Abstecher in Rattenberg einlegen. Österreichs kleinste Gemeinde unterhalb der gleichnamigen Burg-Ruinie. Nach der ersten Nacht im Nachbarland rollt man auf idyllischen Nebenstraßen und Radwegen vorbei am Schloss Tratzberg gen Innsbruck bevor es entlang der alten Brennerstraße zum Brennerpass, dem höchsten Punkt des Tages geht. Über den Alpenhauptkamm führt die Strecke dann weiter nach Süden in die historische Fuggerstadt Sterzing, durch das Eisacktal sowie das Pustertal bis zum Etappenziel Mühlbach in Italien. Besonders beeindruckend ist auf der 120 km langen Teilstrecke die alte Wehranlage Franzensfeste, die nicht ohne Grund schon vielfach als Kulisse für diverse Filme diente.
Nach der ersten Nacht in Italien führt der fünfte Tag hinauf auf eines der südtiroler Hochplateaus, von wo aus Reisende unbeschreiblich schöne Ausblicke auf das UNESCO Weltnaturerbe Dolomiten, mit seinen schroffen Gipfeln und markanten Felsgebilden, werfen können. In Bruneck bietet sich ein Besuch des Messner-Mountain-Museum an, das einmalige Einblicke in die verschiedenen Kulturen der weltweit existierenden Bergvölker offenbart. Nach guten 90 Kilometern endet der Tag letztlich in Niederdorf/Toblach bevor es nach einer Nacht im Hotel wieder auf den Sattel und Richtung Süden geht. Durch das Höhlensteintal führen weitere 90 Kilometer bis nach Pieve de Cadore, auf deren Verlauf die Rennradreisenden weitere einmalige Panoramablicke auf die Kulissen der Dolomiten erwarten. Von Pieve de Cadore aus radelt man auf einem neu ausgebauten Radweg gemütlich ins Städchen Logarone, bevor die letzte Hügeletappe nochmal gute Beinarbeit fordert.

Mit Blick auf die italienische Tiefebene kann man sich dann die letzten der insgesamt 100 km langen Tagesdistanz vom Rad nach Congliano tragen lassen.

In der Heimat des Prosecco wird dann die Nacht verbracht und es folgt schließlich die achte und zugleich letzte Etappe. Nachdem man die Alpen hinter sich gelassen hat, fährt man entspannt durch die Ebene nach Trevisio. Begleitet von Andrea Palladios Prachtbauten, dem bedeutendsten oberitalienischen Architekten der Renaissance, geht es entlang des Fluss Sile bis zur adriatischen Küste und schließlich bis nach Venedig, dem Ziel der Reise.

In Venedig angekommen kann sofort mit der Erkundung der historischen Stadt begonnen werden, bevor es am neunten Tag wieder zurück in die Heimat geht. Auf Wunsch kann der Aufenthalt in Vendig natürlich beliebig lange verlängert oder ein weiteres Reiseziel angehängt werden.



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