27. Januar 2018

Thomas Gainsborough in der Hamburger Kunsthalle

Ab dem 2. März 2018 wird der Wegbereiter der „modernen“ Landschaftsmalerei um 1800, Thomas Gainsborough, in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt. Mit seinen Werken etablierte Gainsborough England als Zentrum der europäischen Landschaftsmalerei und veränderte grundlegend das Verständnis damaliger sozialer, technischer und künstlerischer Ansprüche an die Malerei.

Die Hamburger Kunsthalle wird erstmalig in Deutschland eine große Ausstellung mit rund 80 Werken präsentieren. Mit englischen Ikonen wie dem Gemälde „Mr. and Mrs. Andrews“ verspricht sie die Entdeckung eines herausragenden Malers für das deutsche Publikum.

Der Künstler Thomas Gainsborough (1727-1788) gilt als prägender Künstler des 18. Jahrhunderts und gehört gemeinsam mit William Hogarth und Joshua Reynolds zu den bedeutendsten englischen Malern seines Zeitalters. Er schuf Bilder von zeitloser Kraft und malerischer Raffinesse und war berühmt für seine Porträts und Landschaftsbilder.

Die englische Gesellschaft verehrte ihn vor allem als Porträtmaler, der es vorzog, seine Figuren nicht im Atelier, sondern in der freien Natur vor einem Landschaftshintergrund posieren zu lassen. Gainsborough selbst empfand das Malen von Landschaften als erfüllender. Seine Werke zeigen Widersprüche und Umbrüche, die das damalige Kunstverständnis von England grundlegend veränderten.



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